Besenreiser: Ablauf, Methoden und Ziele

Besenreiser

Laser- und Sklero(sierungs)therapie unterscheiden sich nicht nur in der Methode, sondern auch im Aufwand für die Eingriffsvorbereitung. Welche vorbereitenden Maßnahmen ergriffen werden müssen, erklärt der behandelnde Fachmediziner im Beratungsgespräch. Ausschlaggebend für die Wahl der Methode und den Umfang der Eingriffsvorbereitungen sind die Lage und das Ausmaß der zu entfernenden Besenreiser. Außerdem ist der gesundheitliche Allgemeinzustand der Patientin oder des Patienten bedeutsam.

Vorbereitung zum Entfernen der Besenreiser

Um die Heilung nach dem Eingriff zu beschleunigen, sollten Sie vor Ihrer Besenreiserentfernung auf eine optimale Gesundheit achten. Auch der Genuss von Nikotin, Alkohol und Koffein sollte im Zuge der OP-Vorbereitung eingeschränkt beziehungsweise vollständig aufgegeben werden. Patientinnen, die eine Besenreiserbehandlung planen, sollten sicherstellen, dass zum geplanten Termin des Eingriffs eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann. Wenn Sie unsicher sind, informieren Sie unbedingt Ihren behandelnden Arzt, mit dem Sie das weitere Vorgehen klären. Sofern am Tag des Eingriffs keine Gründe gegen die Operation sprechen, erhalten Sie zur Vorbereitung für beide Methoden eine lokale Anästhesie.

Moderne Laserbehandlung

Der Einsatz moderner Farblasertechnik ist eine schonende Methode zur Entfernung der Besenreiser. Dieses Verfahren eignet sich besonders für kleine Besenreiser. Die Technik führt den erweiterten Gefäßen gezielt Wärmeenergie zu. Dadurch werden die Blutkörperchen im betroffenen Gebiet verödet und können in der Folge vom Körper abgebaut werden. Für die Behandlung können unterschiedliche Laser benutzt werden. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen genau erklären, welche Technik für die Beseitigung Ihrer Besenreiser am besten geeignet ist. Der allgemeine Vorteil der Laserbehandlung ist die selektive Behandlung eines klar definierten Eingriffsbereichs, ohne dass das Umgebungsgewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.

Ein ähnliches Prinzip, die Zerstörung des Venengewebes durch Wärmeeinwirkung, ist außerdem mit Hilfe anderer Hitzequellen wie Hochfrequenztechnik oder Elektrokauterisation zu erreichen.

Klassische Sklerosierungstherapie

Zur Vorbereitung auf eine Verödung der Besenreiser durch Injektion empfehlen Fachmediziner Vorsichtsmaßnahmen, die fast so aufwendig sind wie für eine Narkose. Vor allem ein vorab durchgeführter Allergietest ist sinnvoll, um mögliche Unverträglichkeiten weitgehend auszuschließen.

Zur Verödung der erweiterten Venen injiziert der behandelnde Arzt je nach Ausmaß der Besenreiser eine Lösung oder einen Schaum direkt an die betroffene Stelle. Diese sogenannten Antivarikosa (Verödungsmittel) bewirken eine Beschädigung des störenden Blutgefäßes, das sich in der Folge zu einem bindegewebsähnlichen Zellverbund verändert. Im Laufe der Zeit werden die "umgebauten" Gewebeteile von außen vollständig unsichtbar.

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